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Farbe ist Information



Wenn man Publikationen farbig gestaltet, setzt man die Farbe als Informationsträger ein. Sie bekommt eine unterstützende Funktion, um im Kommunikationsprozess einer Botschaft zum Empfänger zu transportieren. Ist unsere Farbgestaltung gut gelungen, dann wird die Information vom Empfänger leicht und bereitwillig aufgenommen. Man kann mit Farben aber auch das Gegenteil bewirken und mit ungünstigen Farbkombinationen Ablehnung und Vorbehalte beim Gegenüber hervorrufen.



Richtlinien aus der Praxis



In der Praxis haben sich für die Farbgestaltung von Publikationen Erfahrungswerte und Richtlinien herauskristallisiert. Sie betreffen zum einen den optimalen Einsatz bestimmter Farbqualitäten, zum anderen sorgen sie für gute Lesbarkeit, Übersichtlichkeit und ein geschlossenes Gesamtbild.

 

  • Die Farbgestaltung innerhalb einer Publikation sollte einheitlich sein.

  • Wenige, aufeinander abgestimmte Farben sind günstiger als viele verschiedene Farben. Im allgemeinen sollten nicht mehr als 4 Grundfarben verwendet werden.

  • Um dem Betrachter die Orientierung zu erleichtern, sollten gleiche Sachverhalte durchgehend in der gleichen Farbe dargestellt werden. Innerhalb eines Sachverhalts kann mit Abstufungen einer Farbe gearbeitet werden

  • Inhaltliche Unterschiede kann man durch klar unterscheidbare Farben betonen. Dafür eignen sich Farbdrei- oder -vierklänge in reinen, gesättigten Farbtönen. Sehr helle und sehr dunkle Farbtöne unterscheiden sich nicht so gut von einander.

  • Wichtiges oder Kontrastierendes sollte man durch einen Farbkontrast, z.B. einen Warm-Kalt-Kontrast, hervorheben.

  • Um die Lesbarkeit von Texten zu optimieren, ist für einen guten Hell-Dunkel- Kontrast zwischen Text und Hintergrund zu sorgen.

  • Kleine Flächen vertragen gut klare, reine (d.h. gesättigte) Farben, während es bei größeren Flächen ratsam ist, die Farben mit Weiß aufzuhellen bzw. mit Grau zu entsättigen. Je größer die Fläche ist, desto heller bzw. entsättigter sollte die Farbe werden.

  • Helle oder entsättigte Farbtöne eignen sich für große Farbflächen, z.B. als Untergrund für Texte.

  • Kräftige bis dunkle Farben eignen sich besonders für Schrift, Linien und Strichzeichnungen.

 

 



Optimale Unterstützung einer Aussage



Um Farben gezielt einzusetzen, muß man sich Klarheit darüber verschaffen, welche Aussage man treffen und welchen Eindruck man vermitteln möchte. Will man Seriosität und Sicherheit vermitteln, dann benutzt man vielleicht Grün- und Blautöne, kombiniert mit Grau oder Schwarz. Wenn man starke Aufmerksamkeit erregen will, dann könnte man kräftige Rot- und Gelbtöne wählen. Je nachdem, in welcher Menge und mit welchen Umgebungsfarben man diese einsetzt, kann man die Wirkung verstärken oder abschwächen. Eine weitere Frage ist, welche Zielgruppe angesprochen und was bei ihr erreicht werden soll. Will man Studenten erreichen und sie für die Mitarbeit an einem Projekt begeistern, muß man andere Farben einsetzen als wenn man sich an potentielle Geldgeber wendet, denen man das Gefühl von Zuverlässigkeit und Vertrauen vermitteln möchte, um sie zur Förderung eines Projekts zu gewinnen.

 

Es ist wichtig, daß die gewählten Farben mit der zu übermittelnden Botschaft übereinstimmen. Falsch eingesetzte Farben wirken auf den Betrachter unglaubwürdig und können Mißtrauen hervorrufen.

 

Vor dem Einsatz von Farben sollte man sich also folgende Fragen beantworten:

 

  • Welche Aussage will ich treffen?

  • Wen will ich ansprechen (Zielgruppe)?

  • Welchen Eindruck will ich vermitteln?

  • Was soll mit dieser Gestaltung erreicht werden?

 

Je nachdem, wie die Antwort ausfällt, können die entsprechenden Farben ausgewählt werden (siehe auch Farbwirkung).